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Meine Erfahrung als Global IB-Ambassador: Einblicke in die Pionierarbeit an der DSP

Durch unerwartete Kontaktaufnahme der International School in Kazan wurde ich IB Ambassador: Die Geschichte von Xenia Wilke, unserer Schülerin der 11. Klasse im Schuljahr 2021/2022, die zur ersten Generation des IB Programms an der Deutschen Schule St. Petersburg gehört.

Meine IB-Reise begann mit dem Beginn des Schuljahres (und meinem ersten offiziellen IB-Jahr) im August 2021. Am Anfang war alles sehr überwältigend, denn nicht nur die Kurse selbst waren viel komplexer als der Unterricht davor, sondern ich habe auch schnell gemerkt, dass dieses Programm viele Anforderungen außerhalb meiner schulischen Leistungen stellt. Glücklicherweise meldeten sich Diana Kniazeva und Asya Suleymanova, zwei Schülerinnen der International School of Kazan, ziemlich früh im ersten Semester bei mir. In ihrer E-Mail erzählten sie mir von ihrem Mentoring-Programm für IB-InteressentInnen und IB-StudentInnen, das Schülerinnen und Schülern dabei helfen soll, das IB-Programm erfolgreich zu bewältigen, indem sie z. B. Time-Management-Workshops abhalten, und verschiedene Ressourcen bereitstellen sowie Schwellenängste beseitigen.

Ich war von Anfang an von diesem Angebot begeistert, da für mich alles neu war und die IBO ein holistisches Bildungskonzept verfolgt, das sich merklich von anderen Schulsystemen unterscheidet. Per Mail luden sie mich zu einem Zoom-Meeting ein, um mir das Mentoring-Programm näherzubringen und noch offenstehende Fragen zu beantworten. Das besagte Treffen verlief gut, es waren zu meiner Überraschung sehr viele SchülerInnen aus der ganzen Welt zugegen. Das Onlinemeeting vergewisserte mich dessen, dass es eine Community gab, auf die ich mich verlassen kann. Dennoch war ich mir unsicher, welchen Weg ich gehen sollte: das IB komplett auf mich allein gestellt entdecken, oder mit Hilfe des Mentorship-Programs mich mit anderen vernetzen und an meiner Schule zur Multiplikatorin werden. Diese Entscheidung galt es zu treffen.

Es kam etwas anders als ich erwartet hatte, und vor allem zeigten mir die Kolleginnen aus Kazan, dass ihnen nachhaltige Kontakte wichtig waren. Die Mädchen luden mich zu einem Follow-up-Zoom-Call ein, bei dem wir ihre Präsentation besprachen und etwas näher in die Details eintauchten.

Dort kam die große Überraschung — sie fragten mich, ob ich Interesse hätte, selbst „IB Ambassador“ zu werden. Anfangs war ich etwas verwirrt, weil sich alle unsere vorherigen Interaktionen darauf bezogen, dass ich nur passiv am Projekt „teilnahm“ (um Tipps bat, wenn ich sie brauchte, und die bereitgestellten Ressourcen nutzte usw.), aber jetzt soll ich ein aktiver Teil dieses Projektes werden? Anfangs hatte ich viele Fragen und nicht wenige Zweifel, aber alles fügte sich fast von alleine an seinen Platz. Ich wurde in einen Gruppenchat hinzugefügt (die Mädchen von der IB-Schule in Kazan, einige IB-Studenten aus Moskau und ich), und meine Hauptaufgabe wurde die Verteilung von IB- / IB-Mentorship-bezogener Information an zukünftige IB Studenten der DSP.

Unsere Schule ist sehr klein, und IB-interessierte Schüler zu finden, die von dieser Information profitieren könnten ist dadurch umso schwerer. Ein Großteil meiner Arbeit ist es, die mir bereitgestellten Ressourcen zu filtrieren und das, was Schüler der Sek II der DSP interessieren könnte, an sie weiterzuleiten.

Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit an diesem Projekt teilnehmen zu können. Das Mentorship-Programm ist für mich nicht nur ein CAS Projekt — es wurde zu einer Möglichkeit, Schüler aus aller Welt kennen zu lernen, die genau das gleiche durchmachen wie ich. Dieses Projekt gab mir das Gefühl ein Teil von etwas Größerem zu sein, so dumm das auch klingen mag. Schließlich heißt das IB nicht umsonst International Baccalaureate.

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